Rechtsanwalt Cristian Martin

Kapitalanlagerecht, Bankrecht, Anlegerschutz

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Kanzlei Fälle

MD Dornach

MD Dornach Fonds (ehemals SHB Altersvorsorgefonds)

Aktuell werden Anleger der MD Dornach Fonds von einer Anwaltskanzlei kontaktiert und schriftlich aufgefordert, eine angeblich negative Auseinandersetzungsbilanz auszugleichen. Es wird auch eine ratenweise Abbezahlung der angeblichen Schuld angeboten. Meiner Mandantin wurde eine Auseinandersetzungsbilanz vorgelegt, die nach Abzug der Rückstellungen und Verbindlichkeiten positiv ist, d. h. die Fondsgesellschaft müsste meiner Mandantin Einlagen auszahlen. Allerdings nimmt die Fondsgesellschaft in der Folge einen Abzug der noch ausstehenden Einlagen (obwohl die Beteiligung beendet ist) und kommt so zu einem hohen negativen Endergebnis. Dabei beruft sich die Fondsgesellschaft auf § 28 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrages. Das ist aber falsch, denn nicht eingezahlte Kapitalanteile bzw. ausstehende Einlagen sind nur dann vom positiven Auseinandersetzungsguthaben in Abzug zu bringen, sofern sie bis zum Ausscheiden des Anlegers vertragswidrig nicht geleistet worden sind, was aber dem Fall meiner Mandantin nicht zutrifft. Ich rate daher dringend davon ab, Zahlungen auf eine angeblich negative Bilanz zu leisten. Lassen Sie vielmehr die Unterlagen und vor allem die Auseinandersetzungsbilanz von einem auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwalt überprüfen.

Für Fragen und eine kostenfreie Ersteinschätzung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.